Wie entsteht Höhenangst - Sport | Mental | Coaching


Wie entsteht Höhenangst - Höhenangst | Sport | Mental | Coaching

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Wie entsteht Höhenangst und kann man etwas gegen sie tun? Ja, man kann!

Man spricht im Allgemeinen von Höhenangst, wenn ein gewisses Unwohlsein in einem aufsteigt, sobald man nur an hohe Türme, Brücken, ausgesetzte Stellen, Abgründe in den Bergen oder vielleicht auch nur an eine Leiter denkt oder entsprechende Bilder betrachtet.

Tatsächlich handelt es sich dabei oft um Sturzangst, die jedem angeboren ist und die durchaus ihre Berechtigung hat, denn unsere Körper sind zum Gehen und Laufen ausgelegt und nicht zum Hinunterspringen oder Fallen aus größeren Höhen. Respekt vor Höhe ist also sinnvoll, denn er lässt uns in kritischen Situationen umsichtiger agieren und verhindert, dass wir abstürzen und uns verletzen.

Höhenangst hingegen entsteht meist aus einem Höhenschwindel, der vor allem an Orten auftritt, an denen unser seitliches Sichtfeld keine festen Punkte mehr ausmachen kann, z.B. auf einem First, Aussichtsturm, Gebirgsgrat usw. Stark vereinfacht ausgedrückt senden unsere Augen in so einer Situation widersprüchliche Meldungen an unser Gehirn, welches diese verwirrenden Informationen nicht richtig verarbeiten kann, als Resultat wird das Gleichgewichtsgefühl gestört, der Körper fängt an zu schwanken und ein Schwindelgefühl entsteht. An einer ausgesetzten Stelle zu schwanken oder Probleme mit dem Gleichgewicht zu haben bedeutet ohne Zweifel Gefahr für unser Leben und unser Körper reagiert sofort reflexartig mit der Ausschüttung von Stresshormonen. Diese Vorgänge spielen sich rasend schnell und weitgehend im Unbewussten ab, d.h. der Körper ist hormontechnisch gesehen bereits auf Alarmstufe rot, bevor wir uns der Situation überhaupt bewusst werden und wir Angst mit all ihren physischen Auswirkungen haben.

Die Reizschwelle, bei der der Körper anfängt zu reagieren und den Organismus in Alarmbereitschaft versetzt, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und hängt unter anderem von den individuellen Lebenserfahrungen und Erlebnissen ab. Eine niedrige Reizschwelle kann aber auch organische Ursachen haben, z.B. wenn das Gleichgewichtsorgan geschädigt ist oder eine Augenerkrankung vorliegt***.

Unabhängig davon, ob man unter Sturz-, Höhenangst oder beiden leidet, die physischen Reaktionen sind in der Regel immer die gleichen – wir verändern den Atemrhythmus und die Körperspannung, die Gedanken drehen sich nur noch um die Gefahr "Hilfe, ich falle!" und zusätzlich sind die Sinneswahrnehmungen wie Sehen, Hören, Riechen und Spüren stark eingeschränkt. Man steht unter negativem Stress und will dieser misslichen Lage einfach nur entfliehen, folglich schnell wieder von der Leiter oder vom Turm steigen, hastig die ausgesetzte Stelle überwinden oder man bricht eine Bergtour sogar mit allen Konsequenzen ab. Wieder auf sicheren Boden fühlt man sich erlöst und bestätigt, dass derartige Stellen eine zu große Herausforderung darstellen und man sie in Zukunft besser meiden sollte.

Das Vermeiden solcher Situationen liegt in der menschlichen Natur und sofern die eigene Lebensqualität dadurch nicht eingeschränkt wird, braucht man sich darüber keine Gedanken zu machen.

Beeinträchtigt die Höhenangst einem aber in seinem Handeln und Tun, kann man, sofern keine traumatischen Erlebnisse* wie z.B. ein Absturz oder organische Gründe* vorliegen, mit mentalen und physischen Methoden, mit Training und Geduld die Reizschwelle sanft nach oben verschieben und Vorkehrungen gegen die reflexartige Stresshormonausschüttung treffen. Auch der Höhenschwindel kann durch wiederholtes Training gemildert werden.

In meinen Kursen, Einzel-, Bergpartner- und Gruppencoachings zeige ich Ihnen u.a. Möglichkeiten auf, wie Sie Ihre Gedanken steuern können, welchen Einfluss z.B. visualisieren von Stresssituationen auf uns hat und was Sie schon in Ihrem normalen Alltag gegen Höhenangst unternehmen können.

Ich zeige Ihnen welche körperlichen Maßnahmen Sie im akuten Fall ergreifen können, wie Sie nach und nach Ihre Angst in ein bewusstes Risikomanagement wandeln können, wie Sie für sich kritische Stellen erfolgreich und mit Freude meistern können und noch vieles mehr.


Die Termine für meine Basis- und Aufbauworkshops „Höhenangst im Griff“ finden Sie hier.


Wünschen Sie ein individuelles und auf IHRE Anliegen abgestimmtes Training, erhalten Sie erste Informationen hier.


Selbstverständlich stehe ich Ihnen für Fragen und Wünsche gerne persönlich zur Verfügung.


Kontaktieren Sie mich! 

Heike von Oettingen | D-85229 Markt Indersdorf | Telefon: +49 179 5317667 | Internet: www.bergschubser.de | E-Mail: heike@bergschubser.de

© Heike von Oettingen


* Hinweis:

Meine Höhenangstcoachings sind für körperlich und seelisch gesunde Menschen konzipiert, die mithilfe mentaler und physischen Strategien und Techniken etwas gegen ihr Unwohlsein angesichts ausgesetzter, steil abfallender Stellen, Grate, Gipfeln im Gebirge, Brücken, Leitern, Gerüsten, Teleskopbühnen oder ähnliches unternehmen möchten.

Menschen, denen körperliche Symptome wie z.B. Doppelbilder, laufende Bilder, Schwindel oder Gangstörungen nicht unbekannt sind, empfehle ich einen HNO und/oder Augenarzt aufzusuchen, um organische Erkrankungen auszuschließen.

Menschen, denen im Alltag körperliche Angstsymptome wie z.B. Atemnot, Herzrasen, Schweißausbrüche, Zittern, Übelkeit sowie psychische Symptome wie z.B. Gefühl von Unsicherheit, Schwäche, Angst vor Kontrollverlust, Angst zu sterben nicht unbekannt sind, empfehle ich einen Psychologen oder einen Psychotherapeuten zu kontaktieren.


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